Geschichte


Gründungsort 1973:
Katholische Hochschulgemeinde Marburg

1973 gründeten engagierte Studentinnen und Studenten in der Katholischen Hochschulgemeinde Marburg a.d.Lahn die Brasilien Hilfe, die durch Bildungsarbeit zum besseren Verständnis zwischen Europa und Lateinamerika im allgemeinen und Deutschland und Brasilien im besonderen beitragen soll. Schon bald entwuchs der kleine Arbeitskreis diesem räumlichen Umfeld. In mehr als drei Jahrzehnten entstand eine Organisation, die sich der Völkerverständigung und dem Dialog zwischen den Kulturen verpflichtet fühlt. Die Hauptarbeitsgebiete liegen dabei auf der außerschulischen Bildungsarbeit und dem interkulturellen Austausch, z.B. in Form von internationalen Begegnungen.

Hinzu kommt materielle Solidarität zur Förderung von Bildungsprojekten in den verschiedenen Ländern. Der Verein betreibt allerdings keine Spendenwerbung. Wer jedoch eines der Bildungsprojekte unterstützen möchte, ist herzlich willkommen und kann gern weitere Informationen erhalten.

Heute leben und arbeiten die Mitglieder des Vereins verstreut in ganz Deutschland und in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Im Umfeld von Mettingen/Westf., einem der wichtigen deutschen Zentren der Brasilienforschung, wohnen so viele Mitglieder, dass sich dort eine Gruppe gebildet hat, die sich regelmäßig trifft.



Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Kath. Hochschulgemeinde Marburg trafen sich viele der ehemaligen Aktiven der 70er Jahre, die in verschiedensten Arbeitskreisen, im Gemeinderat und in der Dachorganisation der katholischen Hochschul- und Studentengemeinden mitarbeiteten, darunter auch zahlreiche Gründungsmitglieder der Brasilien Hilfe e.V. (u.a. vorn rechts Laurita Gomes Silva Rescher, Brasilianerin, Heiko Kauffmann, Mitgründer von Pro Asyl, Friedenspreisträger).